Die Idee, in den beiden Lütschinentälern eine Eisenbahn zu bauen, entstand 1873. Der Gemeinderat von Aarmühle (später Interlaken) lehnte jedoch die ersten Projekte ab. Ihm schlossen sich auch die Entscheidungsträger der Nachbargemeinden Matten, Unterseen, Wilderswil und Bönigen an. Auch Grindelwald wollte vorerst auf einen Bahnanschluss verzichten, Lauterbrunnen zeigte sich unentschlossen. Doch dann änderte sich die öffentliche Meinung und das Vorhaben erhielt von breiten Kreisen Unterstützung. Am 2. November 1888 wurde die Berner Oberland-Bahnen in Interlaken gegründet. Bereits am 1. Juli 1890 konnte die Schmalspurbahn (Meterspur), die zwischen Interlaken Ost und Grindelwald respektive Lauterbrunnen verkehrt, eröffnet werden.